Über 100 Jahre faires Wohnen in Essen

2007

Anschaffung eines Fuhrparks für Kinder des vkj Kindergarten Zauberstern

 

Der im Essener Südostviertel gelegene vkj Kindergarten Zauberstern erhielt im Jahr 2007 eine Zuwendung in Höhe von 730,00 € zur Anschaffung eines Fuhrparks (Fahrrad, Roller, Dreirad und Laufrad sowie Sicherheitshelme) für Kinder aus Familien in sozial benachteiligten und problematischen Lebenslagen.



Die Fahrzeuge bieten den Kindern die Möglichkeit, ihren Bewegungsdrang leicht, regelbar und kanalisiert auszuleben. Sie können ausprobieren, erleben und neue Bewegungen automatisieren. Dabei werden ein hoher Anspruch an die Grob- und Feinmotorik gestellt, das Gleichgewichtsorgan stimuliert und die visuelle Wahrnehmung gefördert. Die Kinder treten in Interaktion und lernen, die Regeln zum Gebrauch der Fahrzeuge einzuhalten.

Restaurierung und Wiederinbetriebnahme des Rüttenscheider Marktbrunnens

 

Der Marktbrunnen in Essen-Rüttenscheid wurde in den fünfziger Jahren des vorherigen Jahrhunderts von Kunstprofessor Adolf Wamper (Folkwang-Hochschule) auf dem Rüttenscheider Markt geschaffen. Rund 20 Jahre lang war er ein Brunnen ohne Wasser und bot einen trostlosen und keineswegs einladenden Anblick.



Auch für die Zeit außerhalb des Wochenmarktes sollte der Brunnen möglichst ein Treffpunkt und Stätte der Begegnung für alle Generationen abseits der hektischen Rüttenscheider Straße werden.


Zu diesem Zweck hat die GEWOBAU Stiftung WohnLeben im Jahr 2007 1.400,00 € zur Restaurierung und Wiederinbetriebnahme des Rüttenscheider Marktbrunnens zugewendet.

Früh übt sich, wer einen PC bedienen können will

Schulzzwanzig

Unterstützung des Betriebs von "Schulzzwanzig" - Ein Glücksfall für Jung und Alt

 

Seit dem Jahr 2002 kooperiert die GEWOBAU Wohnungsgenossenschaft Essen eG mit dem Jugendamt der Stadt Essen und betreibt in Essen-Huttrop in der Schulzstraße 20 - einem Hochhauskomplex, in dem Menschen aus vielen Nationen und Kulturen zusammenleben - den Mütter- und Kindertreff "Schulzzwanzig". Nachdem die Finanzierung der dortigen sinnvollen Jugend-, Kultur- und Bildungsarbeit für das Jugendamt immer schwieriger wurde, unterstützt die GEWOBAU Stiftung WohnLeben seit ihrer Gründung im Jahr 2006 die Arbeit der äußerst engagierten und erfolgreichen Jugendamtsmitarbeiter. Äußerst erfreulich ist, dass inzwischen das Gros der Honorarkräfte aus dem Kreis der Anwohner rekrutiert, die eine besonders hohe Akzeptanz beim zu unterstützenden Personenkreis genießen und ihre Aufgaben mit viel Herzblut und Einsatz wahrnehmen.

 

Seit diesem Jahr 2006 wurden in den von der GEWOBAU zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten etliche Sprachkurse mit zahlreichen TeilnehmerInnen durchgeführt, davon mehrere Kurse für Spätaussiedlerinnen und für überwiegend muslimische Frauen. Dabei handelte es sich zunächst um Alphabetisierungs- und Anfängerkurse, später auch um Aufbaukurse. Da die Sprachkurse in einem den Teilnehmerinnen bekannten und geschützten Wohnumfeld stattfanden und so nur niedrige Schwellenängste für den Besuch der Kurse zu überwinden waren, war die Resonanz sehr gut. Weiterhin wurde und wird die Realisierung einer ständigen Mutter-/Kindgruppe und die Durchführung von Stadtteilerfahrungs- und Alltagsbewältigungskursen für Migranten durch Zuwendungen ermöglicht.

 

In den Jahren 2006 bis 2009 wurden insgesamt 15.700,00 € für Kinderbetreuungs- und Honorarkosten bereit gestellt.