Über 100 Jahre faires Wohnen in Essen

2008

Ausstattungsunterstützung der Bücherei St. Ludgerus

 

Die katholische öffentliche Bücherei St. Ludgerus in Essen-Werden ist eine Einrichtung der Pfarrgemeinde und kann von jedem benutzt werden. 19 Mitarbeiterinnen sind in der Bücherei ehrenamtlich tätig. Die Bücherei besitzt einen gut sortierten aktuellen Medienbestand von ca. 6.000 Titeln. Neben Sachbüchern aus allen Wissensgebieten, Romanen, Hörbüchern (die andere Art, Bücher zu genießen), Jugend- und Kinderbüchern bietet sie Tonkassetten, CDs, Videokassetten, CD-ROMs, Spiele, Zeitschriften und neuerdings auch DVDs zur kostenlosen Ausleihe an.

Im Zuge der Umstellung der Büchereiverwaltung auf EDV wurden Flachbildschirme benötigt. Außerdem war für Kinder die Beschaffung von Sitzkissen und einer Bilderbuchlok angedacht.

Die GEWOBAU Stiftung WohnLeben unterstützte im Jahr 2008 diese Vorhaben mit 1.000 €.

Schulzzwanzig

Unterstützung des Betriebs von "Schulzzwanzig" - Ein Glücksfall für Jung und Alt

 

Seit dem Jahr 2002 kooperiert die GEWOBAU Wohnungsgenossenschaft Essen eG mit dem Jugendamt der Stadt Essen und betreibt in Essen-Huttrop in der Schulzstraße 20 - einem Hochhauskomplex, in dem Menschen aus vielen Nationen und Kulturen zusammenleben - den Mütter- und Kindertreff "Schulzzwanzig". Nachdem die Finanzierung der dortigen sinnvollen Jugend-, Kultur- und Bildungsarbeit für das Jugendamt immer schwieriger wurde, unterstützt die GEWOBAU Stiftung WohnLeben seit ihrer Gründung im Jahr 2006 die Arbeit der äußerst engagierten und erfolgreichen Jugendamtsmitarbeiter. Äußerst erfreulich ist, dass inzwischen das Gros der Honorarkräfte aus dem Kreis der Anwohner rekrutiert, die eine besonders hohe Akzeptanz beim zu unterstützenden Personenkreis genießen und ihre Aufgaben mit viel Herzblut und Einsatz wahrnehmen.

 

Seit diesem Jahr 2006 wurden in den von der GEWOBAU zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten etliche Sprachkurse mit zahlreichen TeilnehmerInnen durchgeführt, davon mehrere Kurse für Spätaussiedlerinnen und für überwiegend muslimische Frauen. Dabei handelte es sich zunächst um Alphabetisierungs- und Anfängerkurse, später auch um Aufbaukurse. Da die Sprachkurse in einem den Teilnehmerinnen bekannten und geschützten Wohnumfeld stattfanden und so nur niedrige Schwellenängste für den Besuch der Kurse zu überwinden waren, war die Resonanz sehr gut. Weiterhin wurde und wird die Realisierung einer ständigen Mutter-/Kindgruppe und die Durchführung von Stadtteilerfahrungs- und Alltagsbewältigungskursen für Migranten durch Zuwendungen ermöglicht.

 

In den Jahren 2006 bis 2009 wurden insgesamt 15.700,00 € für Kinderbetreuungs- und Honorarkosten bereit gestellt.