Über 100 Jahre faires Wohnen in Essen

2009

Unterstützung der "Schule Natur" des Grugaparks Essen

 

Der Grugapark Essen betreibt seit vielen Jahren im Zuge seiner umweltpädagogischen Arbeit mit Kindern die „Schule Natur“. Sie bietet sowohl im Grugapark als auch in den Essener Wäldern nach dem Motto “Natur erleben und verstehen“ erlebnisorientierte Kurse für Schulklassen aus den Bereichen Biologie, Ökologie und Umwelt an. Unterschiedliche Themen- und Fachgebiete werden sinnvoll vernetzt.

 

Die GEWOBAU Stiftung WohnLeben unterstützte diese Arbeit im Jahr 2009 mit 1.500,00 € für die Beschaffung der Grundausstattung für Unterrichtsreihen.

Unterstützung des Katernberger Spielhauses der Freien Schule Essen e.V.

 

Das im benachteiligten Essener Stadtteil Katernberg gelegene Katernberger Spielhaus der Freien Schule Essen e.V. erhielt in den Jahren 2009 und 2010 Zuwendungen in Höhe von jeweils 2.000,00 € zur Anschaffung bzw. Erhaltung von Sportgeräten für Kinder aus Familien in sozial benachteiligten und problematischen Lebenslagen im Rahmen von Selbstbehauptungs- und Anti-Gewalt-Kursen.

Schulzzwanzig

Unterstützung des Betriebs von "Schulzzwanzig" - Ein Glücksfall für Jung und Alt

 

Seit dem Jahr 2002 kooperiert die GEWOBAU Wohnungsgenossenschaft Essen eG mit dem Jugendamt der Stadt Essen und betreibt in Essen-Huttrop in der Schulzstraße 20 - einem Hochhauskomplex, in dem Menschen aus vielen Nationen und Kulturen zusammenleben - den Mütter- und Kindertreff "Schulzzwanzig". Nachdem die Finanzierung der dortigen sinnvollen Jugend-, Kultur- und Bildungsarbeit für das Jugendamt immer schwieriger wurde, unterstützt die GEWOBAU Stiftung WohnLeben seit ihrer Gründung im Jahr 2006 die Arbeit der äußerst engagierten und erfolgreichen Jugendamtsmitarbeiter. Äußerst erfreulich ist, dass inzwischen das Gros der Honorarkräfte aus dem Kreis der Anwohner rekrutiert, die eine besonders hohe Akzeptanz beim zu unterstützenden Personenkreis genießen und ihre Aufgaben mit viel Herzblut und Einsatz wahrnehmen.

 

Seit diesem Jahr 2006 wurden in den von der GEWOBAU zur Verfügung gestellten Räumlichkeiten etliche Sprachkurse mit zahlreichen TeilnehmerInnen durchgeführt, davon mehrere Kurse für Spätaussiedlerinnen und für überwiegend muslimische Frauen. Dabei handelte es sich zunächst um Alphabetisierungs- und Anfängerkurse, später auch um Aufbaukurse. Da die Sprachkurse in einem den Teilnehmerinnen bekannten und geschützten Wohnumfeld stattfanden und so nur niedrige Schwellenängste für den Besuch der Kurse zu überwinden waren, war die Resonanz sehr gut. Weiterhin wurde und wird die Realisierung einer ständigen Mutter-/Kindgruppe und die Durchführung von Stadtteilerfahrungs- und Alltagsbewältigungskursen für Migranten durch Zuwendungen ermöglicht.

 

In den Jahren 2006 bis 2009 wurden insgesamt 15.700,00 € für Kinderbetreuungs- und Honorarkosten bereit gestellt.