Über 100 Jahre faires Wohnen in Essen

2016

 

 

Schulzzwanzig

 

In 2016 wurden weitere 8.000,00 € zur Fortführung des Programms und die Entwicklung neuer Angebote für den Mieter- und Stadtteiltreff in Huttrop bereitgestellt.

Katernberger Spielhaus

 

Das Katernberger Spielhaus der Freien Schule Essen e.V. erhielt 2.000,00 € für die Beschaffung von Trampolinen, Kästen und verschiedenen Materialien im Rahmen des Projekts „Kinder brauchen Bewegung“.

BürgerTreff Ruhrhalbinsel

 

1973 wurde der BürgerTreff in Überruhr-Hinsel begründet. Das damals moderne Zentrum wurde sehr gut angenommen und von den ansässigen Vereinen, Politik, wie auch von Privatleuten genutzt und angemietet. Durch finanzielle Zurückhaltung sowie Pächterwechsel reduzierte sich das kulturelle Engagement der Freien Essener Kunstszene ab 2010. Die Vereine blieben dem Veranstaltungsort für unterschiedlichste Darbietungen und Veranstaltungen jedoch weiterhin verbunden.

 

Nach vielen politischen Diskussionen, einer Unterschriftenaktion und Bürgerprotesten für den Erhalt, kam erschien 1. Januar 2015 in der Presse die Mitteilung, dass das Aus für den BürgerTreff in Überruhr entschieden sei. Aufgrund unterlassener Schönheitsreparaturen und des dementsprechenden Zustandes der Räumlichkeiten fehlte es zu diesem Termin an einem Konzept für die Perspektive der Weiternutzung.

 

Am 20. April 2015 gründete sich daraufhin der Verein „ BürgerTreff Ruhrhalbinsel e.V.“ mit Mitgliedern der ansässigen Vereine und Politik, sowie einem machbaren Konzept für ein Kulturzentrum auf der Ruhrhalbinsel.

 

Nachdem der Rat der Stadt Essen am 23. November 2016 dem Erhalt des BürgerTreffs zugestimmt hat, unterstützt die GEWOBAU Stiftung WohnLeben den Betrieb mit einem Betrag von 1.700,00 € für die Herstellung von Flyern und Plakaten, sowie die Finanzierung von Bühnenpersonal.

LionTreff

 

Das Nachbarschaftszentrum am Lionweg in Essen-Bergerhausen, das von Magnet Ruhrgebiet e.V. betrieben wird, wurde mit 2.000,00 € für die Ausrichtung eines Kultur- und Nachbarschaftsfestes unterstützt.

Ev. Kirchengemeinde Essen-Borbeck-Vogelheim

 

Die Evangelische Kirchengemeinde Essen-Borbeck-Vogelheim engagiert sich stark in der Betreuung unbegleiteter minderjähriger Flüchtlinge und betreibt u.a. das „Landheim Baldeney“ sowie das „Haus am Turm“, in denen diese Jugendlichen untergebracht sind und betreut werden. Zur Verarbeitung erlebter Traumata werden diese Jugendlichen in sehr stark nachgefragten Kursen in Kooperation mit der Folkwang Universität der Künste in Ausdruckstanz unterrichtet. Zur Weiterführung der nachweislich erfolgreichen Kursarbeit wurden 2.700,00 € bereitgestellt.

TVG Holsterhausen

 

Der TVG Holsterhausen betreibt das Projekt „Kopfstand – gemeinsam Perspektiven sehen“ mit Bewegungsangeboten für sozial benachteiligte Kinder, insbesondere Flüchtlinge, aus den Stadtteilen Holsterhausen, Frohnhausen und Altendorf.

 

Die Teilnehmerzahl ist auf 150 – 200 angewachsen, so dass an zentraler Stelle ein geeigneter und ständig nutzbarer Trainingsbereich geschaffen werden soll. Für die Beschaffung von Sprossenwänden, Matten und Barren für einen Bewegungsparcours wurden dem TVG Holsterhausen 2.500,00 € zugesagt.

Integrationsmodell

 

Das Integrationsmodell Ortsverband Essen e.V. betreibt und betreut in Kray eine Wohngruppe für Menschen mit Handicap.

 

Jeder einzelne Mensch mit seinen jeweiligen Besonderheiten hat Teil an der Vielfalt der Menschen und einen natürlichen Anspruch auf eine eigenständige Lebensführung. Hieraus ergibt sich der Anspruch auf ein Leben „im Miteinander“ – in Nachbarschaft und Stadtteil – als Teil der Gesellschaft.

 

Zur Unterstützung dieses Vorhabens erhielt das Integrationsmodell Ortsverband Essen e.V. eine Zuwendung von 1.100 € zur Ausrichtung eines Nachbarschaftsfestes.

Grugapark Essen

 

Der Grugapark errichtet einen historischen Bauernhof auf seinem Gelände, um das Thema „Schützenswerte und vom Aussterben bedrohte Haustierrassen“ attraktiv vermitteln zu können. Dieser wird im Rahmen des Projekts „Schule Natur“ unter anderem dazu genutzt, um Kindern die Lebensweise der Tiere nahezubringen. Großstadtkinder können hier in ihrer Freizeit „Bauernhofluft“ schnuppern, spielerisch den Umgang mit Tieren lernen und einen neuen Bezug zu Nutztieren herstellen. Außerdem wird der Bauernhof durch die gezielte Nachzucht der vom Aussterben bedrohten Rassen zu deren Arterhaltung beitragen.

 

Das Gesamtkonzept hat den Stiftungsrat überzeugt. Daher wird die Stiftung WohnLeben das Projekt mit 16.000,00 Euro unterstützen.